Bernsteinwissen

Wie und wo der Bernstein entsteht

Über den Bernstein erzählt man sich viele Geschichten, kaum jemand kennt jedoch die ganze Wahrheit. Es gibt 2 grundlegende Sorten des „Steines“, der eigentlich gar keiner ist, sondern das getrocknete Baumharz, das von den unterschiedlichsten Bäumen und Gründen aus der Rinde gepresst und anschließend komprimiert wurde. Zum einen ist da die durchsichtige, cognacfarbene Version, die wir zumeist mit den Inklusionen von kleinen Tierchen, Farnen etc. kennen, und dann gibt es noch die älteren und wertvolleren Steine, deren Färbung vom reinen Weiß bis hin zum Honiggelb die Betrachter fasziniert. Das Alter kann, je nach Steintyp, 20-50 Millionen Jahre betragen. Die Hauptfundorte der seltenen Ost-seebernsteine liegen entlang der südlichen Baltik-Küste (von den Baltischen Staaten über Polen bis nach Vorpommern). Schon in frühesten Zeitaltern der Menschheit verwendete man den Bernstein (kommt von bernen – brennen – denn er entzündet sich, hält man eine Flamme an ihn) als nützlichen Heil-, Feuer- aber auch Schmuckstein. Und der Bernstein diente zur Abwehr böser Geister ebenso wie später im Mittelalter als Grundmaterial für religiöse Artefakte wie z.B. Rosenkränze. In späteren Jahren hat man die Verarbeitung des extrem weichen Steins jedoch, aufgrund seines spröden und deshalb leicht zerstörbaren Materials, zu einer regionalen Kunst erhoben, die ihren Höhepunkt wohl in dem berühmten Bernsteinzimmer findet. Heutzutage kann man, wenn die kalten Wintertage dem nahen Frühling Platz machen, an Rügens Ostseeküste noch selbst Bernstein finden. Man muß nur früh genug aufstehen – denn, er will gefunden werden. Also, halten Sie die Augen auf, oder kommen Sie doch gleich zu uns in die Bernstein-Galerie. Bei unserer Riesenauswahl an hochwertigen Qualitätssteinen finden Sie bestimmt Ihren persönlichen Bernstein. Wir beraten Sie gern!